Frische Luft für rauchende Köpfe

Die Umwelt-AG hat sich für das Schuljahr verschiedene Ziele gesetzt. Eines davon ist, sich mit dem Thema Klimawandel näher zu befassen. Und hier beginnen wir direkt vor Ort:  Wie lüften wir effizient? Wie heizen wir energetisch sinnvoll? Wie können wir Energie einsparen? Rund um diese Themen begrüßte die Umwelt-AG am Mittwoch, den 5. Februar, Hrn. Diol-Ing. Josef Frey, der einen Vortrag zur richtigen Lüftung in Klassenzimmern hielt. Die wichtigste Erkenntnis kam dabei gleich zu Beginn zur Sprache: Eine hohe CO2-Konzentration in der Raumluft verursacht Ermüdung! Somit ist der CO2-Gehalt in der Luft ein Indikator, den wir berücksichtigen müssen, wenn wir die Raumluftqualität verbessern wollen. Die Empfehlungen für eine gute Raumluft bezogen auf den CO2-Gehalt liegen laut einer Studie zu Raumluftqualität in Klassenzimmern bei einem Wert um 1200 ppm (parts per million). Und das können wir vor Ort einfach kontrollieren, indem die Schüler einen Blick auf die Luftqualitätserfassungssensoren werden, die in jedem Klassenzimmer angebracht sind. Grünes Licht bedeutet - gute Raumluft! Rot bedeutet: Maßnahmen ergreifen, da der Wert über 2000 ppm liegt. Dann heißt es Stoßlüften!

Wie schnell der Grenzwert überschritten werden kann, erfuhren wir am konkreten Beispiel. Denn der CO2-Messfühler, den Hr. Frey mitgebracht hatte, zeigte bereits nach ca. 10 Minuten höhere Werte an und nach 45 Minuten hatten wir bei 20 anwesenden Zuhörern die rote Phase erreicht! Als Fazit nimmt die Umwelt-AG für die Schulgemeinschaft mit, dass wir für den Blick auf die Raumluftanzeigen in den Klassenzimmern sensibilisieren wollen und anschließend Lüftungstipps an Schüler und Lehrer weitergeben. 

 

 

Vortrag zum richtigen Lüften
Dipl. Ing. J. Frey informiert Umwelt-AG